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Sambia und Simbabwe

Durch standortgerechte Landwirtschaft langfristig die Ernährung von 1.400 Kindern sichern

Hintergrund

Die Dürren der letzten Jahre haben sowohl in Simbabwe als auch in Sambia zu massiven Ernte-ausfällen geführt, die sich besonders negativ auf die Ernährung und auf die Existenzgrundlage der ländlichen Bevölkerung ausgewirkt haben. In Sambia sind 47,8% der Bevölkerung unterer-nährt, in Simbabwe 33,4%.
Der Zugang zu sauberem Trinkwasser ist durch die lang anhaltende Dürre ebenfalls stark einge-schränkt. Dies hat gravierende Konsequenzen für die Entwicklung der Kinder in beiden Ländern. Die Gemeinden in Lower Gweru (Simbabwe) und Kazungula (Sambia) gehören dabei zu den am stärksten betroffenen Regionen. Auf die Ernährungssicherheit wirkt sich zudem der Mangel an Wissen über neu angepasste Landwirtschaft und nachhaltige Techniken negativ aus. Gerade für Jugendliche sind kaum Beschäftigungsmöglichkeiten vorhanden. Dies führt zu einer hohen Ju-gendarbeitslosigkeit und zur Migration in die Großstädte und ins Ausland.
Um diese Situation zu verbessern, arbeitet terre des hommes seit November 2017 im Rahmen des dreijährigen Projektes mit den zwei Partnerorganisationen Midlands Aids Service Organization (MASO) und Environment Africa Trust Zambia (EA) zusammen.

Scheckübergabe im April

Mit einer Spende in Höhe von 13.000 Euro unterstützt das Meller Unternehmen BioConstruct die Arbeit von terre des hommes in den kommenden zwei Jahren. 

Symbolisch überreicht BioConstruct-Geschäftsführer Henrik Borgmeyer (Mitte) Angela Böddeker (terre des hommes) und Stephan Stolze (Leiter Spendenreferat terre des hommes) ein Paar orangefarbene Sicherheitsgummistiefel und den Spendenscheck für das Projekt in Sambia und Simbabwe.

Erster Zwischenbericht

Die Hilfsorganisation terre des hommes hat zusammen mit Partnern in Sambia und Simbabwe ein Projekt initiiert,um mittels standortgerechter Landwirtschaft und erneuerbaren Energien eine verbesserte Nahrungsmittel- und Trinkwasserversorgung zu gewährleisten. Nachdem wir von dem Projekt gehört haben, war uns sofort klar, dass wir mitmachen möchten. „Landwirtschaft und neue Energien sind genau unsere Themen und wir freuen uns, das auf 2 Jahre angelegte Projekt mit insgesamt 13.000,- € zu unterstützen“, so unser Geschäftsführer Henrik Borgmeyer. Im Dezember 2019 erreichte uns der erste Zwischenbericht und Bilder aus Afrika und wir stellen mit Freude fest, dass das Projekt gut angelaufen ist. Und nicht zuletzt freuen wir uns, dass es unsere Gummistiefel sogar bis ins südliche Afrika geschafft haben.