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Biogasanlage Randkanal Nord


Thomas Saure

BioConstruct hat uns auf dem langen Weg der Bauleitplanung und Genehmigung aktiv und erfolgreich begleitet. Der Bau und die Inbetriebnahme erfolgten zügig und reibungslos. Das Ergebnis der Zusammenarbeit ist eine Anlage mit einer Verfügbarkeit von rund 96% in den vergangenen zwölf Monaten. Die Stärke unserer Anlage ist das Wärmekonzept mit der Anbindung des Blockheizkraftwerkes in ein benachbartes Heizwerk, das unsere Wärme ganzjährig aufnimmt.

Die Rohstoffversorgung basiert auf einer Kooperation mit den Landwirten vor Ort. Mit diesen arbeitet die RheinEnergie seit über zwei Jahrzehnten zusammen, vor allem beim Schutz des Grundwassers. Diese Kooperation erweitert sich nun um den Substratanbau und den Anlagenbetrieb. "Da simmer dabei" - gemäß dem Motto der RheinEnergie; nicht nur bei gutem Wasser, sondern auch bei saubererer Bioenergie. Somit sichert die Biogasanlage auch Arbeit und Einkommen vor Ort.

Thomas Saure,
Erneuerbare Energien Bio- und Solarenergie (EEB)RheinEnergie AG
Köln, 31.07.2013 

Und wir von BioConstruct freuen uns sehr darüber, dass wir dieses stimmige Konzept im Auftrag der RheinEnergie AG umsetzen, also auch „dabei simmern“ durften. Tschuldigung, wie sind eher norddeutsch. 

Die Biogasanlage Randkanal Nord speist 1,2 MW elektrische Energie in das öffentliche Stromnetz ein. Damit wird der Strombedarf von umgerechnet 3.000 Haushalten gedeckt. Gleichzeitig wird Wärme erzeugt, mit der zahlreiche Objekte im benachbarten Dormagen versorgt werden. Vor dem Bau der Anlage wurde diese Wärme aus fossilem Erdgas erzeugt. Jetzt kommen alle Rohstoffe von den Feldern in unmittelbarer Nähe zur Anlage, 16 Landwirte liefern 20.000 t Biomasse von etwa 400 Hektar.

Der Nutzen für die Umwelt ist groß, denn die Energiegewinnung aus Biomasse ist CO2-neutral. Der Grund: Die Verbrennung von Biogas setzt nur die Menge an Kohlendioxid frei, die die Pflanzen der Luft zuvor entzogen haben. Im Vergleich zur Nutzung fossiler Brennstoffe lassen sich mit der Biogasanlage jedes Jahr etwa 7.000 Tonnen Kohlendioxid einsparen. Außerdem werden die 17.000 Tonnen Gärreste als hochwertiger Dünger eingesetzt, wodurch der Einsatz von Kunstdünger vermieden wird.

„Da simmer dabei, das ist pri-hi-ma“ Wir singen hier nur noch, Herr Saure! Vielen Dank für Ihr großes Engagement für die Bioenergie!

Ort: Köln / Seit: 2012 / Leistung: 1 x 1.200 kW

Betrieb durch Energieversorger, Wärmenutzung