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BioConstruct fördert terre des hommes-Projekt in Sambia und Simbabwe

Meller Spezialist für erneuerbare Energien setzt Engagement für Kinderhilfswerk fort und unterstützt Kinder in Not im südlichen Afrika

Symbolisch überreicht BioConstruct-Geschäftsführer Henrik Borgmeyer (Mitte) Angela Böddeker (terre des hommes) und Stephan Stolze (Leiter Spendenreferat terre des hommes) ein Paar orangefarbene Sicherheitsgummistiefel (Foto: C. Kovermann/terre des hommes)

Gemüsebete, z.B. mit Auberginen, werden bei den beteiligten Schulen angelegt. Das Bild zeigt die Vorarbeiten: Schläuche der Tröpfchenbewässerung. (Foto: terre des hommes)

Der Direktor einer Schule und eine Lehrerin stehen zusammen mit Schülern im Gewächshaus, in dem Tomaten angebaut werden. (Foto: terre des hommes)

Schülerinnen und Schüler der beteiligten Schulen, die sich in den sogenannten Öko-Clubs engagieren. (Foto: terre des hommes)

Durch den Aufbau von standortgerechter Landwirtschaft soll langfristig die Ernährung von über 1400 Kindern in Sambia und Simbabwe nachhaltig gesichert werden – das ist ein Ziel der Arbeit von terre des hommes im südlichen Afrika. Zur Förderung dieser Arbeit unterstützt die BioConstruct GmbH das Kinderhilfswerk terre des hommes in den kommenden zwei Jahren mit insgesamt 13.000 Euro. „Nachhaltigkeit ist für uns als Unternehmen für erneuerbare Energien zentral“, erklärt BioConstruct-Geschäftsführer Henrik Borgmeyer. „Im Rahmen der Hilfsprojekte von terre des hommes bekommt es nochmal eine viel tiefere Bedeutung.“ Nach den guten Erfahrungen mit der Zusammenarbeit bei der terre des hommes-Aktion „Wie weit würdest Du gehen?!“ zum 50-jährigen Jubiläum im Jahr 2017 war für BioConstruct schnell klar, terre des hommes weiter zu unterstützen. „Das nachhaltige Hilfsprojekt in Afrika bot sich da an, weil es perfekt zu unserer Philosophie passt!“, so Borgmeyer.

Bleibende Erinnerungen: Spendenaktion mit Gesangseinlage

„Wir freuen uns sehr, dass BioConstruct seine tolle Unterstützung im Rahmen von ‚Wie weit würdest Du gehen?!’ fortsetzt“, betont Stephan Stolze, Leiter Referat Fundraising von terre des hommes. Die damalige Spendenaktion von BioConstruct blieb sicher so manchem Osnabrücker im Kopf und in den Ohren.

Rückblende: BioConstruct unterstützte die Jubiläumsaktion mit vielen kleinen Challenges, die alle zusammen das Ziel hatten, eine große Summe für Kinder in Not zu sammeln. Beispielsweise hatten Mitarbeiter Blut gespendet –­ und für jeden Spender gab das Unternehmen 60 Euro. Darüber hinaus legten die BioConstruct-Geschäftsführer Matthias Kief, Mehmet Önal und Kai Roth eine Tanzeinlage als Cheerleader in der Halbzeitpause des Derbys Sportfreunde Lotte gegen den VfL Osnabrück ein. Gelungener Abschluss des Engagements war der Auftritt von Henrik Borgmeyer, der in der Weihnachtszeit in der Großen Straße in Osnabrück mit seiner Gitarre Weihnachtslieder spielte und noch einmal 7500 Euro für Kinder in Not sammelte.

Fortsetzung des Engagements: Unterstützung für Simbabwe und Sambia

„Der Kontakt zu terre des hommes riss danach nie ab“, so Borgmeyer. „Wir haben immer wieder überlegt, was wir als nächstes tun können und mit dem neuen grenzübergreifenden Projekt in Simbabwe und Sambia jetzt das Richtige gefunden, denn terre des hommes unterstützt damit vielversprechende Ansätze vor Ort.“ Ziel des Projekts im südlichen Afrika ist es, mit standortgerechter Landwirtschaft und erneuerbaren Energien eine verbesserte Nahrungsmittelversorgung in den betroffenen Regionen zu erreichen. Mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und weiteren Förderern von terre des hommes werden 300 unterernährte Kleinkinder sowie 1100 Schulkinder in fünf Schulen mit reichhaltigen und gesunden Nahrungsmitteln versorgt. Zur Verbesserung der Trinkwasserversorgung und der Bewässerung werden an allen fünf Projektschulen in Sambia und Simbabwe Wassertanks installiert. Diese speisen sich aus Brunnen, die mit Solarpumpen betrieben werden.

„Ein weiterer Fokus des Vorhabens liegt auf Bildungsarbeit“, erklärt Stolze. „Das geht von Öko-Clubs in Grundschulen über die Aufklärung in Bezug auf Ernährung und Hygiene bis hin zu Ausbildungsprogrammen.“ Ziel hier ist eine nachhaltige Entwicklung der lokalen Landwirtschaft, die längerfristig ausgerichtet ist: 240 Jugendliche werden in standortgerechter Landwirtschaft ausgebildet. Diese sollen ihre erlernten Fähigkeiten weitergeben und dadurch die Versorgungslage nachhaltig stärken. Dafür werden zwei Trainingszentren aufgebaut. Im Fokus steht außerdem der Einsatz von erneuerbaren Energien, insbesondere von Solartechnik. „Dass wir mit dem Projekt auch den Einsatz von erneuerbaren Energien vor Ort direkt fördern, freut mich zusätzlich“, betont Borgmeyer. Ob er selbst oder eventuell mit einigen Mitarbeitern das Projekt vor Ort besuchen wird, ist noch offen. „Reizen würde es mich aber auf jeden Fall.“